Ostfriesische Landschaft




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’t is all in d’ Rieg (bes. östl. Ostfriesl.)
das ist schon lange her (in allen hdt. Bed.)
das ist vorbei (Arbeit, Handlung usw.)
Wurde früher von Seeleuten gesagt, wenn sie im Sommer ihren Troyer nicht ausziehen wollten.
'n warmen Mann is 'n fasten Mann. (fast = standhaft)
Obacht/Aufmerksamkeit ist viel wert. (Wortspiel: Acht bedeutet auch Obacht)
Der Bauer muss sich rühren. (auch: der Bauer ist ein Ehrenmann)
Das Schaf ist die Kuh des kleinen Mannes. (Schafe können auch auf kleinem Grundbesitz ge)
Nun zeigt sich das wahre Gesicht. (auch: Nun ist die Sache völlig verfahren.)
Ein häufig spuckendes Kind gedeiht gut. (Speikinder sind Gedeihkinder)
Man soll auch die kleinen Dinge ehren. (Auch kleine Dinge haben ihren Wert.)
(Wird gesagt,) wenn es sehr kalt ist.
Wat is dat kold, de Prökel steiht stiev an d' Ovend. (Prökel = Schürhaken)
Wat is de Aal van 't Jahr mager, see de Düvel, do freet he 'n Daustrieker. (Daustrieker = Regenwurm)
wie gut, dass Häuser hohl sind (dass man in ihnen Schutz finden kann)
es ist ohne Folgen geblieben (bei Krankheit o. Unfall)
das ist ein Tag zum Faulenzen (wegen schlechten Wetters)
dat is de Snack neet/nich weert (östl. Ostfriesl.)
das ist ein strenger Vorgesetzter (Arbeitgeber, Richter etc.)
(wird gesagt,) wenn etwas selten vorkommt (wörtl.: es ist so teuer/selten wie Maurerschw)
(wird iron. gesagt,) wenn eine Jacke voller Löcher ist
de Melk is palterg (Rheiderl., Leer)
de Snack is ut (östl. Ostfriesl.)
er isst sehr viel und bleibt doch mager (Deicharbeiter mussten wegen der schweren Arbeit vi)
er spitzt die Löffel (bei Hasen, Kaninchen und übertr. auch bei Men)